Hip-Hop-Infos
Der Hip-Hop entstand in den 1970er-Jahren und hat seine Ursprünge in der schwarzen Gospel-, Soul- und Funkmusik sowie karibischen Stilen. Der erste große Achtungserfolg war der Song „Rappers Delight“ von der Sugarhill Gang. Danach ging es immer schneller Schlag auf Schlag. Sänger mit dem Titel Grandmaster und MC waren im Kommen und Hip-Hop vernetzte sich als Musik mit der Jugendstilen des Graffitis, Breakdance und DJ sowie Scratchern. Immer wieder wurde Hip-Hop-Musik von neuen Einflüssen überschwemmt und konnte sich doch in der typischen Eigenart behaupten. Mal waren es harte Gitarren, mal weiche Soul-balladen, mal einfacher Pop, der die Hip-Hop-Musik stark beeinflusste. Zwischen Industrial-Sounds und Gangster-Rap ist der heutige Hip-Hop-Sound eine Mixtur aus allen Einflüssen. Die Zielgruppe ist sehr breit und trägt dazu bei, dass Hip-Hop wie Popmusik ein Genre ist, dessen Grenzen in alle Richtungen offen sind. In Deutschland ist Hip-Hop spätestens seit den Fantastischen Vier auch in deutscher Sprache einem breiten Publikum bekannt. Inzwischen ist hier eine große und sehr heterogene Szene herangewachsen.
Parallel ist Hip-Hop immer Jugendkultur gewesen. Sprayer, Breakdancer und MCing sowie urbane Streetwear-Mode gehören zum echten Hip-Hop-Style dazu. Kritiker werfen dem Hip-Hop und seinen Fans vor, gewalt- und drogenverherrlichend sowie sexistisch zu sein. Dabei verkennen sie aber die enorme Vielfalt der Hip-Hop-Szene und die vielen Strömungen, die mit dem Gangster-Rapper-Klischee nichts am Hut haben.
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